Sardinien – Insel der Smaragdküsten und Silberpässe

Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, in Sachen Lebensfreude aber ganz klar die Nummer Eins. Nicht nur die mediterrane Gastfreundschaft ist legendär, auch die Traumstrände, romantische Buchten und die zahlreichen archäologischen Schätze verwandeln Sardinien in einen Urlaubertraum. Eine hervorragende Möglichkeit die Insel Sardinien zu erkunden und sich dabei gemütlich zurückzulehnen, ist eine Fahrt in der nostalgischen Schmalspurbahn Trenino Verde. Von Arbatax mit seinen roten Felsen geht die Fahrt fünf Stunden lang durch die wunderschönsten Landschaftsstriche, in Mendes endet die Inseltour.

Bewusst Urlaub machen

Überall in Sardinien finden aufmerksame Urlauber landschaftliche Highlights. Wunderschöne Naturparks und die vorgelagerten Inseln, insbesondere La Maddalena im Nordosten, die kilometerlangen weißen Sanddünen von Costa Verde und die immergrünen Wälder der Macchia prägen ein sehr abwechslungsreiches Bild der Insel. Als das Herz der Insel gilt jedoch die Barbagia mit dem imposanten Gennargentu-Massiv, der „Silberpass“ wird auch als Tor des Windes bezeichnet und bietet Wanderern ein vielfältiges Wandergebiet. Hier können Urlauber in der Einsamkeit durch die Wildnis streifen und den sardischen Esel oder Wildpferde in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. Auch das felsige Rückgrat der Insel, der Supramonte mit seinen kalkweißen Granitwänden, verlockt mit tollen Wanderrouten. Eingerahmt von den 400 Meter hohen Hängen des Supramonte-Gebirges lädt der Golf von Orosei mit Stränden wie Cala Osalla oder Cala Cartoe mit türkisfarbenem Wasser zu einem erfrischenden Bad ein. Auch der Naturpark Parco Assai, der traumhafte Lago del Cedrino und das Naturschutzgebiet Oasi Monte Aroscu, der den sardischen Hirsch Cervo Sardo beherbergt, laden zum Staunen ein. Aber auch märchenhafte Grotten und Tropfsteinhöhlen hat Sardinien zu bieten.

Sardiniens Smaragdküste

Seinen populären Beinamen hat Sardinien völlig zu Recht bekommen, an den vielen Stränden der Insel leuchtet das Meer mal tiefgrün, mal türkisfarben, dann wieder tiefblau. Zusammen mit den vorgelagerten Inseln weist Sardinien eine beachtliche Küstenlänge von fast 1900 Kilometern auf. Einige Küstenabschnitte sind weltweit bekannt geworden. So zum Beispiel die Costa Smeralda, der Tummelplatz der Schönen und Reichen. Auch die Costa Rei, die Königsküste ist für ihr glasklares Wasser und hellen Sandstrände berühmt geworden. Daneben bietet der Costa Paradiso vor der Kulisse samtroter Granitfelsen traumhafte Bade- und Schnorchelbedingungen. Der Monte Tinnari Strand besteht aus rosafarbenen Kieselsteinen, der Portobello Strand an der wildromantischen Nordküste Sardiniens ist mit seinem flach abfallenden Wasser ideal für Familien geeignet.

Heiligtümer alter Kulturen

Überall auf der Insel finden sich Zeugnisse der Besiedlungsgeschichte und spannende Kulturdenkmäler. In Barumini beispielsweise, findet sich mit Su Nuraxi einer der am ältesten erhalten Nuraghen der Insel Sardinien. Nuraghen, das sind prähistorische Turmbauten der Bonnara-Kultur, besonders pittoresk erscheint die Nuraghe „Is Paras“, die aus weißem Kalkstein errichtet wurde. Auf der Sinis-Halbinsel liegt die Ruinenstadt Tharros, umgeben von azurblauem Meer ragen die bizarr geformten Ruinen aus der Erde. Prächtige Fotomotive bieten außerdem die zahlreichen Felsengräber Sardiniens, eines der eindrucksvollsten ist zweifellos „Domus de Janas“, auch als die Häuser der Feen bezeichnet. Kulturell Interessierte sollten sich außerdem den Monte d‘ Accodi, ein steinzeitlicher Terrassenbau, das Brunnenheiligtum von Santa Vittoria sowie San Giovanni di Sinis, einer der ältesten Kirchen Italiens, vornehmen.

Sardinien – die Slow Food-Insel

Urlauber, die länger auf der Insel Sardinien verweilen, sollten sich ein wenig der sardischen Lebensfreude zu Eigen machen, vielleicht entdecken sie sogar das Geheimnis der Langlebigkeit: Auf der Insel leben zahlreiche 100-Jährige, die noch im hohen Alter bewusst genießen und leben. Das schöne Leben fällt auf dem Eiland besonders leicht, viel Sonne, gutes Essen und herzliche Sarden, die jeden neuen Gast mit Freude in ihr Land und ihre Herzen aufnehmen. Wer die Gelegenheit bekommt, sollte in einem Agriturismi übernachten, einen Bauernhof mit angeschlossener Herberge, hier bringen die Gastgeber täglich die typisch sardischen Spezialitäten auf den Tisch, etwa den überreifen Casu Marzu, Spanferkel oder Mirto, ein Likör aus den Früchten des Myrtenbusches. Als Andenken an den entschleunigten Urlaub eignen sich zahlreiche Souvenirs, etwa geflochtene Körbe aus Raphia, die berühmten Tierglocken der Campanacci-Schmiede oder ein Schmuckstück aus einer Sardegna-Koralle.

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