Mauritius: Inselperle im Indischen Ozean

Mauritius ist die größte Insel des gleichnamigen Inselstaats, zu dem außerdem zwei weitere große Eilande und mehrere kleine Inseln gehören. Ein Großteil von Mauritius ist von Riff umgeben, aus dem sich wiederum kleinere Inseln wie Amber Island an der Nordküste hervorheben. Ein Urlaub auf der Insel Mauritius ist Luxus, jedoch lohnt sich das Sparen, denn Heimkehrer werden noch lange an die Reise in das afrikanische Paradies denken.

Exotische Naturwunder

Ursprünglich von wilden Regenwäldern bedeckt, hat die Insel im Indischen Ozean heute viel mehr zu bieten, als „nur“ Waldausflüge. Ein Großteil des noch verbliebenen Waldes wächst im Black River Gorges Nationalpark. Zum höchsten Punkt der Insel Mauritius bedarf es jedoch einiger Anstrengungen: der Black River Peak liegt auf einer Höhe von knapp 830 Metern. Neben den Alexandra-Wasserfällen kommen Besucher auch am beeindruckenden Black River Gorges vorbei. Wer entlang des Macchabée Trails entlangwandert, kommt nach etwa anderthalb Stunden an einen Aussichtspunkt, von dem aus die Hochebenen und die gesamte Westküste Mauritius wunderbar zu sehen sind. Auch der vulkanische Ursprung lässt sich an vielen Orten nachverfolgen, so beispielsweise am Vulkankrater Trou aux Cerfs. Vielerorts begegnet man ebenfalls der Trochetia, von den Einheimischen Boucle d’Oreille genannt, das Malvengewächs gilt als Nationalblume der Einheimischen. Ein besonderes Naturphänomen entstand vermutlich unter dem Einfluss der Witterung – in Chamarel zeigt sich die Siebenfarbige Erde, ein kleines Stück können Urlauber als Souvenir mit nach Hause nehmen. Nicht weit entfernt stürzt sich der Chamarel Wasserfall 100 Meter in die Tiefe.

Das grüne Herz der Insel

Im Norden der Insel Mauritius warten mit den botanischen Gärten von Pamplemousses die weltweit bekanntesten Gärten auf Besucher. Neben der gigantischen Wasserlilie „Victoria regia“ zeigt sich hier auch die mysteriöse Talipot-Palme, die nur einmal in 60 Jahren blüht und danach stirbt. Gewürzbäume, Bambushaine und Pfeffersträucher gedeihen in dem tropischen Klima prächtig. Sowohl in den Baumkronen als auch am Boden gibt es viel zu sehen, so etwa die mauretanischen Fledermäuse oder Riesenschildkröten. Im Vogelgarten von Casela lebt die vielleicht größte Sensation der Insel – der Mauritian Pink Pigeon, eine rosafarbene Taubenart, die zu den seltensten Vögeln überhaupt gehört. Jedoch gibt es einen noch bekannteren Vogel, der Dodo ist das Wappentier der Insel, obwohl er bereits im 17. Jahrhundert ausgestorben ist, ziert er noch heute zahlreiche Andenken und kann auch als Plüschtier mit nach Hause genommen werden.

Mauritius‘ Traumstrände

Die größte Attraktion des Eilands sind jedoch die traumhaften Strände. Auf 200 Kilometern Küstenlinie zeigt sich ein paradiesischer Sandstrand nach dem anderen, besonders im Norden der Insel lädt kristallklares Wasser zum Baden ein, während sich an der Westküste beeindruckende Lagunenlandschaften gebildet haben. Etwa eine halbe Stunde von der Hauptinsel entfernt, liegt die Insel „Ile aux Cerfs“, die mit Korallensand bedeckten Stränden aufwartet. Bereits die Anfahrt überrascht, wenn sich das tiefblaue Wasser plötzlich in einen türkisfarbenen Ton verwandelt. Viele sagen, dass die Insel der Hirsche eines der schönsten Fleckchen im Indischen Ozeans ist. Im warmen Wasser liegen Urlauber wie in einer Badewanne, jedoch können Seeigel für wunde Fußsohlen sorgen. Am Strand von Mont Choisy wird der Strand von mächtigen Filaobäumen eingerahmt.

Mauritius im Indischen Ozean

Ein Symbol der Freiheit

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel Mauritius zählen nicht nur die bunten Tempelanlagen, schließlich ist ein Großteil der Insulaner indischer Herkunft, sondern auch die Kolonialbauten, die an die Vergangenheit erinnern. Eines der prächtigsten Herrenhäuser ist die La Maison Créole Euréka, die inmitten eines tropischen Gartens steht. An der Kapelle „Notre Dame Auxillatrice“ am Cap Malheureux sollte ebenfalls ein Erinnerungsfoto geschossen werden. Die leuchtend rote Kapelle ist ein toller Farbtupfer, außerdem hat man vom Kap eine atemberaubende Sicht auf die vorgelagerten Vulkaninseln Ile Plate, Ile Ronde und Coin de Mire. Im Südwesten der Insel liegt die Halbinsel Le Morne Brabant mit dem gleichnamigen Berg. Er ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe, weil er auf tragische Weise das Ende der Sklaverei einläutete. Im Regierungsgebäude der Inselhauptstadt Port Louis wurde übrigens ebenfalls Geschichte geschrieben. Hier entstand die legendäre Blaue Mauritius, die heute einen Wert von einer Million hat.

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